| „Neue Strecke, gute Strecke” |
|
|
Veränderte Lauflinie des Großweierer Dreikönigslaufs sorgt für Begeisterung bei knapp 400 Teilnehmern und Zuschauern
Treppenläufer Thomas Dold, der in Großweier bereits zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren gewann (2011 war er nicht angetreten), lief von Anbeginn ein einsames Rennen an der Spitze des Pulks. Er hatte zwar „das Startduell gnadenlos verloren”, erklärte Dold nach dem Lauf, „aber dank der grosszügig breiten Laufbahn gleich danach die Pole Position erkämpft und das Ding souverän nach Hause gelaufen.” Obwohl bis auf den Streckenwagen weit und breit niemand in Sichtweite war, freute sich der prominente Steinacher über seinen erneuten Sieg beim Traditionsevent. Der Weltmeister im Rückwärtslaufen und Spezialstrecken-Crack nutzt den Dreikönigslauf gerne als Vorbereitung für den im Februar angesetzten „Empire State Building Lauf” in New York. Überhaupt ist Dold in Großweier ein gern gesehener Gast, der Jahr für Jahr sowohl im Januar als auch beim Juni-Triathlon zum Favoritenkreis gezählt wird. Den 24. Juni hat er sich bereits „dick im Kalender unterstrichen” und liebäugelt dann einmal mehr mit dem „Großweierer Hero” Preis, der für den Kombinations-Gesamtsieger aus Triathlon und Winterlauf vergeben wird.
Für Begeisterung, sowohl bei Profis wie Dold als auch bei Amateuren wie dem 71-jährigen Herrmann Schnurr, der zum 20. Mal in 20 Jahren mitlief, sorgte die neue Streckenführung. Was 2011 noch als provisorische Notlösung für die damals völlig vereisten Strassen diente, wurde in diesem Jahr wiederholt und erwies sich als Volltreffer: zwei Runden à fünf Kilometer, die direkt an der Großweierer Schlossfeldhalle vorbei führen. Die neue Lauflinie wurde amtlich vermessen, der Startbereich von seinem bisherigen Standort am „Gasthaus Linde” um gut 300 Meter nach vorne verschoben, was „allen Beteiligten zugute kommt“, wie Organisator Clemens Leutner versichert. „Die Strecke wird in Zukunft immer über zwei Runden führen. Die Zuschauer werden aktiv am Geschehen beteiligt, alle sind näher beisammen. Das macht die Veranstaltung noch erlebnisreicher“, sagte Leutner, der sich abschliessend bei den vielen Helfern bedankte, die mit ihrer Verpflegung, Logistik, technischem Knowhow und Einsatz auf der Laufstrecke einen in Großweier gewohnt reibungslosen Ablauf erst möglich machten.
|
| Unsere "Heroes" |
| Jahr 2011 |
Manuel Kollorz (RSV Tria Bühlertal) |
Petra Reiter (Bergziegenalarm) |
| Jahr 2010 |
Thomas Dold (Run2Sky) |
Inge Hund (SSV Offenburg) |
| Jahr 2009 |
Thomas Dold (Run2Sky) |
| Sabine Spieker (TuS Großweier) |