| TuS Großweier kommt einfach nicht vom Fleck |
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| Samstag, den 28. November 2009 um 11:50 Uhr |
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Erneute Niederlage nach guter erster Halbzeit / Verletztenliste wird länger TS Kehl - TuS Großweier 31:28 (12:14, Handball Landesliga Nord). Der TuS Großweier steckt weiterhin im Tabellenkeller der Landesliga Nord fest. Auch in Kehl kam das Team des Trainerduos Haar/Angrick unter die Räder, obwohl es lange Zeit in Führung lag und das Spiel über weite Strecken komplett im Griff hatte. Die TS Kehl hält sich durch diesen Sieg in der Verfolgergruppe des Spitzentrios Sandweier-Meißenheim-Ottenheim.
Der Gastgeber erwischte in der heimischen KT-Arena den weitaus besseren Start und ging früh mit 3:0 in Führung. Erst in der neunten Spielminute trug sich der TuS erstmals in die Torwertung ein und lief bis Mitte des ersten Spielabschnitts einem deutlichen Rückstand hinterher (9:5). Mit konsequenter Verteidigungsarbeit und einer jetzt hocheffizienten Wurfausbeute drehte Großweier jedoch das Spiel und stürmte mit einem 3:9 Zwischenspurt und der hoch verdienten Führung in die Pause (12:14). Auch nach dem Wechsel ging die Haar/Angrick-Sieben weiterhin konzentriert zu Werke, verwaltete geschickt die Führung und baute sie Angriff um Angriff sogar aus (18:22). Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch das Fehlen mehrerer Stammspieler bemerkbar. Neben dem langzeitverletzten Peter Hausberg fehlten auch Manuel Spinner (Rücken) und Matthias Behrle (Schulter), so dass mangels Alternativen sogar Jugendspieler Braunagel in die Bresche springen musste. Kehl nutzte die fast schon zur Gewohnheit gewordene Großweierer Schwächephase Mitte der zweiten Hälfte zu einem vorentscheidenden 11:2 Spurt. Beim Stand von 29:24 war dann die Partie de facto entschieden. Philipp Knöpfler und Benjamin Lehmann sowie Philip Reichlin im Tor verdienten sich an diesem Tag Bestnoten – davon kaufen konnten sich die TuS-Akteure aber mal wieder nichts. Auch Coach Angrick zeigte sich nach der Partie enttäuscht, zumal Kehl ebenfalls auf einige Stammkräfte hatte verzichten müssen: „Wenn du vollzählig bist, kannst du hier sogar etwas mitnehmen. So aber bleibt wieder nur die Erkenntnis, dass ein paar Dinge besser gelaufen sind als zuletzt, etwa die taktische Disziplin und die Abwehrarbeit über außen. Bei anderen Dingen wiederum haben wir wieder einen Schritt zurück gemacht. Wir müssen also weiter arbeiten.“ Großweier empfängt als Nächstes den TuS Schutterwald II, bevor man die Hinrunde in Kappelwindeck und Schenkenzell/Schiltach – beides direkte Konkurrenten im Abstiegskampf – beschließt. TS Kehl: Mündel (10/4), Markstahler, Humbel (je 5), Griesmar (4), Heitz, Lott (je 2), Petitjean, Conrad, Urlu (je 1) TuS Großweier: Knöpfler (13/2), Lehmann (5), Hodapp, Leutner (je 3), Reichlin, Ehmann, Reith, Braunagel (je 1) |
