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„Kämpfen bis zum Umfallen“ Drucken
Freitag, den 05. Februar 2010 um 19:01 Uhr

Ottenheim zu Gast beim abstiegsgefährdeten TuS Großweier


TuS GroßweierTuS Ottenheim (Freitag, 20:30 Uhr, Handball-Landesliga Nord).

Schon am Freitag steigt diesmal die Landesligapartie zwischen dem TuS Großweier und dem TuS Ottenheim in der Acherner Oretenauhalle. Der Gastgeber wird alles in die Waagschale werfen müssen, denn die Tür zum Klassenerhalt schließt sich langsam aber sicher. Ottenheim hat sich mittlerweile aus der Spitzengruppe verabschiedet, und angesichts der Leistungen in den letzten Spielen fällt es schwer, den Gast adäquat einzuschätzen.

Das Hinspiel im Oktober war eine spannende, wenn auch wenig spektakuläre Angelegenheit. Großweier stürmte dank einer starken Anfangsphase mit 1:5 in die Partie. Vor dem gegnerischen Tor wurden die Angriffe gezielt lange und konsequent zu Ende gespielt. Erst ab der 10. Minute erwachte Ottenheim aus seiner Lethargie. In der Folgezeit begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, man überbot sich aber über weite Strecken im Auslassen bester Torgelegenheiten. Als die Gastgeber beim 17:13 schon wie der sichere Sieger aussahen, bäumte sich die Haar-Sieben noch einmal auf und kämpfte sich im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel zurück. Nach dem 20:21 fiel das Offensivspiel der Roten aber komplett auseinander. Am Ende stand eine 29:23 Niederlage zu Buche.

Auch letztes Wochenende verlor der TuS Großweier auswärts, diesmal in Wolfach, mit 32:24. Viel schlimmer noch als die Niederlage wiegt aber sicherlich die schwere Verletzung von Christian Baumgart. Der Torwart des TuS wird mit einer schweren Beinverletzung für den Rest der Saison ausfallen und gesellt sich zu den ebenfalls langzeitverletzten Leistungsträgern Peter Hausberg und Christoph Leutner. Völlig dezimiert heisst es nun für die übrig gebliebenen TuS-Akteure, im restlichen Saisonverlauf alles in die Waagschale zu werfen. „Wir müssen kämpfen bis zum Umfallen. Wenn wir ganz eng zusammenrücken und uns gegenseitig unterstützen, können wir das Ruder noch herum reissen. Ein Sieg, und man ist wieder im Geschäft“, appelliert Spielertrainer Dirk Haar an den Kampfgeist seines Teams.

Der heutige Gegner spielte lange Zeit wie ein Aufstiegsfavorit, hat sich aber nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen aus dem Titelrennen verabschiedet. Bei durchschnittlich 33 Gegentreffern in diesem Zeitraum stellt sich die Frage, ob Ottenheim die Runde schon abgehakt hat – das wäre nämlich die Chance für den TuS.

 

(c) Turn- und Sportverein 1921 Großweier e.V.