| „Es reicht so einfach nicht“ |
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| Dienstag, den 09. Februar 2010 um 19:06 Uhr |
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TuS Großweier völlig dezimiert / Erneute Niederlage trotz kämpferisch starker Leistung TuS Großweier – TuS Ottenheim 24:29 (14:11, Handball Landesliga Nord). Trotz einer streckenweise starken Leistung, vor allem was Einsatz und Kampfgeist anbelangt, reichte es für den in dieser Spielzeit arg gebeutelten TuS Großweier mal wieder nicht zum Sieg. Völlig dezimiert und mangels Alternativen auf der Ersatzbank wurde die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit regelrecht überrannt und verlor am Ende 24:29. Bei weiterhin nur vierPunkten aus mittlerweile 17 Partien und angesichts sechs Zählern Rückstand zum rettenden Ufer ist die Luft nun bedrohlich dünn geworden. Mit einer Rumpfmannschaft musste das Trainergespann Haar/Angrick in diese Begegnung gehen. Neben den Saisonausfällen Leutner, Hausberg und Baumgart fehlten außerdem Manuel Spinner, Philip Reichlin und Carsten Frietsch. Philipp Knöpfler ging angeschlagen (Grippe) in die Partie. Dennoch fand das Heimteam recht gut ins Spiel. Die Offensive in der ersten Hälfte gefiel durch einen effizienten Abschluss (14 Tore bei nur 23 Versuchen) und wenige Ballverluste. Reichlin und Reith zeigten ihre jeweils beste Saisonleistung. Schemel im Tor konnte im ersten Abschnitt ebenfalls überzeugen, und so lag Großweier fast durchgehend mit ein paar Toren in Front. Beim Stand von 11:11 kurz vor der Pause zog der Gastgeber sogar noch an und ging mit einem drei Tore-Vorsprung in die Kabinen (14:11).Nach dem Seitenwechsel war es mit der Herrlichkeit dann schnell vorbei: Ottenheim wechselte weiter munter durch und profitierte zusehends von den müden Beinen der Großweierer, die nur neun gesunde Feldspieler darbieten konnten. Zwar kämpfte das Heim-Team nach Kräften und blieb bis zum 19:19 im Spiel. „Irgendwann kannst du dann aber nicht mehr. Wenn du keine Alternativen auf der Ersatzbank hast, die dich ein paar Minuten entlasten können, dann rennst du dich zu Tode. Es reicht so halt nicht“, stellte ein sichtlich erschöpfter Dirk Haar nach dem Spiel fest. Tatsächlich überrollte der spielerisch keinesfalls bessere TuS Ottenheim in der letzten Viertelstunde seinen Gegner. Über 19:22 stand es innerhalb weniger Minuten 21:26. Damit war die Partie gelaufen. Für Großweier stehen in den nächsten Wochen zwei vorentscheidende Partien in Bietigheim und daheim gegen Gutach auf dem Spielplan. TuS Großweier: Reichlin (8), Reith (6), Behrle (4/3), Lehmann, Knöpfler (je 2), Ehmann, Haar (je 1) TuS Ottenheim: Regenberg, Fäßler, Ziegler (je 6), Heimburger (5), Ostermann (3), Keller, Junker, Graf (je 1) |
