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TuS watscht Lokalrivalen ab Drucken
Freitag, den 02. April 2010 um 01:32 Uhr


Großweier dominiert das Derby dank geschlossener Mannschaftsleistung


TuS Großweier – SV Kappelwindeck 29:22 (12:10, Handball Landesliga Nord).


Die Acherner Ortenauhalle war gut gefüllt, die zahlreich erschienenen Zuschauer voller Erwartung ob des anstehenden Lokalderbys zwischen dem TuS Großweier und dem SV Kappelwindeck. Der Gastgeber gewann letztendlich deutlich und hoch verdient dank einer besseren und geschlossenen Mannschaftsleistung mit 29:22. Damit verkürzte das Angrick-Team den Rückstand auf Kappelwindeck in der Landesliga-Tabelle auf nur noch zwei Zähler und hat bei noch drei ausstehenden Partien realistische Chancen, den Klassenerhalt doch noch aus eigener Kraft zu schaffen.

Zu Beginn war das Spiel sehr zerfahren und nervös. Kein Team fand zu seinem Rhythmus, man überbot sich gegenseitig im Auslassen bester Tormöglichkeiten. Nach zehn Minuten stand es erst 2:2. Christian Baumgart im Tor der „Roten“ avancierte schon in dieser frühen Phase zum Matchwinner für sein Team – am Ende hatte der von höheren Klubs umworbene Schlussmann sagenhafte 25 Saves auf seinem Konto. Bis zur Halbzeitpause konnte sich kein Team absetzen, die Führung betrug hüben wie drüben maximal zwei Tore. Beim Stand von 12:10 wurden die Seiten gewechselt. Auch in Hälfte zwei blieb es zunächst eng, bis zur 45. Minute. Kappelwindeck verlor in der hitzigen Atmosphäre die Nerven und holte sich gleich mehrere Zeitstrafen ab – viele davon wegen Meckerns. Großweier nutzte die Gunst des Augenblicks durch einen furiosen Zwischenspurt. Dank sechs Toren in Folge übernahm der Gastgeber mit 22:16 das Kommando und legte sogar noch nach. Beim 25:18 war die Partie dann gelaufen.

TuS-Coach Norbert Angrick fasste die Leistung seiner Truppe trefflich zusammen: „Wir haben die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt und geschlossen als Mannschaft agiert. Ich bin sehr zufrieden. Die offensive Deckung hat gut funktioniert, Kappel hatte kein Rezept gegen unsere Verteidigung. Baumgart im Tor war sensationell heute. Wir spielen endlich als Team Handball, und die Ergebnisse können sich sehen lassen.“

In der Tat hat Großweier sieben von zuletzt zwölf möglichen Punkten eingefahren. In den ersten 17 Saisonspielen waren es insgesamt magere vier Punkte gewesen. Der Trend geht also klar nach oben.

TuS Großweier: Reichlin (6/2), Ehmann, Hodapp, Knöpfler (je 4), Behrle (3/1), Lehmann (3), Haar, Reith (je 2), Huber (1)

 

(c) Turn- und Sportverein 1921 Großweier e.V.