| TuS will in der Landesliga bleiben |
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| Freitag, den 23. April 2010 um 19:17 Uhr |
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Saisonabschluß vor Heimpublikum / Möglicher Relegationsplatz in eigener Hand TuS Großweier - SG Schenkenzell/Schiltach (Samstag, 20 Uhr, Handball Landesliga Nord) Im letzten Spiel der Saison empfängt der TuS Großweier in eigener Halle die SG Schenkenzell/Schiltach. Der TuS, der immer noch auf dem elften Tabellenplatz residiert, hat zu diesem Zeitpunkt 13 Zähler auf dem Konto. Der größte Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg, der SV Kappelwindeck, liegt punktgleich einen Platz weiter südlich und empfängt die Schutterwalder Reserve. Die Lokalrivalen streiten also zeitgleich um den begehrten Relegationsplatz, wobei Großweier dank des viel besseren Torverhältnisses (+24 gegenüber Kappelwindeck) die günstigere Ausgansposition hat.Schon letztes Wochenende hatte der TuS die Möglichkeit, den Sack zu zu machen. Nach verkorkster erster Hälfte musste man sich aber trotz einer kämpferisch erneut beeindruckenden Leistung in Schutterwald geschlagen geben. Die Partie wurde vor allem vor der Pause verloren, als man sich durch uncharakteristisch viele Ballverluste und eine zudem mässige Trefferquote das Leben unnötig schwer machte. Zwar kam der TuS nach dem Wechsel Stück um Stück heran, glich in der Schlussphase sogar aus (29:29), musste aber in doppelter Unterzahl den entscheidenden Gegentreffer zum 29:30 hinnehmen. Auch Schenkenzell/Schiltach verlor, 30:34 gegen Kehl, und offenbarte dabei vielerlei Abwehrschwächen. Vor allem am Kreis sind die Schwarzwälder sehr anfällig, Großweier sollte diese Schwachstelle auszunutzen wissen. Auswärts konnte die SGSS nur vier seiner zwölf Partien für sich entscheiden – nicht gerade Furcht einflössend. Der TuS hingegen verbuchte aus den letzten vier Heimpartien drei Siege. Im Hinspiel gewannen die Kinzigtäler noch unbedrängt mit 36:27. Die Partie begann ausgeglichen, die Hausherren konnten sich beim 7:4 erstmals leicht absetzen. Der TuS hatte prompt einige Antworten parat und ging in der 19. Minute sogar in Führung (8:9). Die verunsicherte SG hielt sich aber irgendwie im Spiel, auch weil es Großweier in dieser Phase verpasste, aus den gegnerischen Fehlern Kapital zu schlagen und die eigene Führung auszubauen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber wieder knapp mit 15:14. Nach dem Wechsel egalisierte die Angrick-Sieben zunächst, verweigerte dann aber über 10 Minuten jegliches Engagement und geriet 24:16 in Rückstand. Bis zum Ende tat sich dann nicht mehr viel, die SGSS gewann letztendlich verdient und ohne grosse Probleme. |
