| Relegation erreicht |
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| Samstag, den 01. Mai 2010 um 17:08 Uhr |
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Tus siegt im letzten Saisonspiel, trifft nun auf Freiburg TuS Großweier – SG Schenkenzell/Schiltach 28:24 (14:10, Handball Landesliga Nord). Im letzten Rundenspiel der Landesliga Nord siegte Großweier mit 28:24. Damit behauptete der TuS seinen elften Tabellenrang gegenüber dem SV Kappelwindeck, der gleichzeitig gegen Schutterwald II verlor und somit als Absteiger feststeht. Großweier hingegen darf gegen das elftplatzierte Team der Süd-Staffel, die Sportfreunde Eintracht Freiburg, zwei Relegationsspiele um den Verbleib in der Landesliga austragen.Die Ausgangssituation vor dem letzten Aufeinandertreffen in dieser Saison war durchaus brisant. Großweier und Kappelwindeck waren punktgleich, wenngleich der TuS das bessere Torverhältnis besaß. Darauf wollte man sich freilich nicht verlassen, und so sollte unbedingt ein Sieg her. Das Team von Norbert Angrick fand anfangs überhaupt nicht zu seinem Spiel und lag blitzschnell 0:4 zurück. Auch in der Folge schaffte es der TuS nicht, seine Angriffe konsequent zu Ende zu spielen, so dass die SGSS auch nach 10 Minuten noch komfortabel führte (3:7). Dann erst kam die Zeit der Gastgeber, die acht der nächsten neun Tore erzielten. Bis zur Halbzeit hatte Großweier seine Führung auf 14:10 ausgebaut. Nach dem Seitenwechsel schienen die TuS-Spieler gedanklich noch in der Kabine zu sein, denn Schenkenzell/Schiltach verkürzte innerhalb von nur fünf Minuten auf 15:14 und war drauf und dran, das Spiel an sich zu reissen. Was nun folgte, war ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Irgendwie schafften es die „Roten“ dabei, ihre knappe Führung zu behaupten. Reith und Ehmann übernahmen mit je vier Treffern im zweiten Durchgang Verantwortung, und hinten avancierte einmal mehr Baumgart zum Sieggaranten seiner Mannschaft. Er parierte insgesamt fünf Siebenmeter und brachte die Schwarzwälder schier zur Verzweiflung. Der junge Torwart zählt seit seiner Rückkehr von einen Beinverletzung zu den besten Schlussmännern der Liga. „Als ich verletzt war, hab' ich Handball sehr vermisst“, erklärt Baumgart seine Leistungsexplosion in der Rückrunde. „Ich bin einfach nur froh, wieder spielen zu können.“ Fünf Minuten vor Schluss ging Großweier 24:22 in Front, behielt in der hitzigen Schlussphase kühlen Kopf und ließ sich den Erfolg, sehr zur Freude seiner vielen begeisterten Fans, nicht mehr streitig machen. TuS Großweier: Reichlin (6/3), Ehmann (6), Reith (5), Knöpfler (3/1), Hodapp (3), Huber, Haar (je 2), Lehmann (1) |
