| Zwei Endspiele für Großweier |
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| Samstag, den 01. Mai 2010 um 17:10 Uhr |
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TuS eröffnet Relegationsduelle gegen Freiburg in eigener Halle TuS Großweier – SF Eintracht Freiburg (Samstag, 18.30 Uhr, Handball Landesliga Relegation) Am Samstag empfängt der TuS Großweier in der heimischen Ortenauhalle als elftes Team der Landesliga Nord den elftplatzierten aus der Süd-Staffel, Eintracht Freiburg, zum ersten von zwei Relegationsspielen. Eine Woche später muss das Team von Norbert Angrick dann in den Süden reisen. Beide Mannschaften tragen den sicheren Landesliga-Verbleib unter sich aus. Der Sieger hat einen Startplatz in der kommenden Saison sicher.Lange Zeit war unklar, wie sich die Situation in der Südbadenliga auf die unteren Spielklassen auswirken würde. Nach rechtlicher Prüfung steht nun aber offiziell fest: es dürfen nicht mehr als vier Teams aus der Sübdadenliga absteigen. In der direkten Folge kamen so die Relegationsduelle (Auf- und Abstieg) in der Landesliga zustande. Der TuS Großweier hatte sich durch eindrucksvolle Leistungen in der Rückrunde gegen seine ärgsten Konkurrenten – darunter Lokalrivale Kappelwindeck - im Abstiegskampf durchgesetzt. Seit dem glücklichen Sieg in Bietigheim Ende Februar holten die „Roten“ neun ihrer insgesamt 15 Punkte und blieben in zuletzt vier von fünf Partien ungeschlagen. Immer wieder war es ein anderer Spieler, der offensiv Verantwortung übernahm. Hinten avancierte Christian Baumgart zu einem der besten Schlussmänner der Liga und hielt seinen Farben mit unzähligen Paraden wichtige Sieg fest. Taktikfuchs Norbert Angrick, der die Mannschaft mitten in der Saison übernommen hatte, holte mit zahlreichen Umstellungen und alternativen Spielsystemen das letzte Quäntchen aus dem arg verletzungsgebeutelten Team heraus und sorgte so für einen klaren Leistungsaufschwung. Auch der Gegner aus Freiburg feierte im April eine Renaissance. Dank vier Siegen in Folge setzte sich das Team von Clemens Redjabo im Abstiegskampf doch noch durch. Ein ganz wichtiger Schritt gelang dabei am vorletzten Spieltag durch einen 25:24 Auswärtserfolg in Ringsheim – dem ärgsten Verfolger im Kampf um Platz elf. Die Sportfreunde sind vor allem im Konterspiel torgefährlich. Jürgen Fuchs und Sebastian Gorke kommen so immer wieder zu schnellen Treffern. Der TuS muss also nachhaltig bei eigenem Ballbesitz und im Umschalten von Angriff auf Abwehr agieren, um Freiburg nicht unnötig in die Karten zu spielen. |
