| "Alles noch drin" |
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| Dienstag, den 04. Mai 2010 um 16:33 Uhr |
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TuS Großweier verliert Relegations-Hinspiel nur knapp / Rückspiel am Samstag
Die Hausherren gingen zunächst in Führung (3:1), ließen in der Folge aber jegliches Engagement vermissen und gerieten alsbald in Rückstand (3:4). Ähnlich wie in der Hinrunde machte man sich mit zehn Ballverlusten und vielen vergebenen Würfen in der ersten Hälfte das Leben unnötig schwer. Freiburg stand hinten kompakt und lief aus einer aggressiven Deckung einen Konter nach dem anderen. Immer wieder kamen die Gäste so zu leichten Toren. „Wir sind total überheblich und viel zu lässig raus gekommen, hatten absolut keinen Biss. Meine Spieler dachten wohl, sie könnten hier mit halber Kraft das Ding irgendwie nach Hause schaukeln“, schimpfte ein enttäuschter Norbert Angrick hinterher auf die Einstellung seines Teams. Erst nach dem Seitenwechsel und zweimaligem 7-Tore-Rückstand (10:17, 13:20) schien Großweier den Ernst der Lage erkannt zu haben und gab endlich Gas. Angeführt von Philipp Knöpfler und Benni Lehmann, die zehn ihrer elf Treffer nach der Pause erzielten, machte der TuS ein Tor nach dem anderen wett. Die Ortenauhalle wurde mit jedem Treffer lauter, während bei den Freiburgern überhaupt nichts mehr zusammen passte. Über 18:20 waren die Gastgeber wieder im Spiel und glichen kurz darauf zum 21:21 aus. In der Schlussphase fehlte dann aber ein kühler Kopf und das nötige Quäntchen Glück (zweimal Pfosten). Freiburg holte durch vier späte Treffer die Auswärtspunkte. Dennoch: „Es sind nur zwei Tore. Wir haben ganz schlecht gespielt und hatten trotzdem Chancen auf den Sieg. Wenn wir dort nur ein bisschen abgeklärter agieren, dann ist für uns noch alles drin“, blickte Michael Reichlin dem Rückspiel in Freiburg schon wieder optimistisch entgegen. TuS Großweier: Knöpfler (6), Lehmann (5), Reichlin (4), Hodapp (3), Behrle (2), Huber, Ehmann, Reith (je 1) |
